Freitag, 22. Juni 2012

Gezielte Provokation: NPD meldet Infostand in Nähe des „Sonnenblumenhauses“ an

von 
Sonnenblumenhaus-Lichtenhagen
Nachdem die NPD vor 14 Tagen in der Landeshauptstadt Schwerin Informationsstände auf die Beine gestellt hatte, nimmt sie für den kommenden Montag mit Rostock die größte Stadt des Landes ins Visier. Das Pikante: Ein Stand soll in der Nähe des „Sonnenblumenhauses“ stattfinden, wo vor 20 Jahren ein brauner Mob Asylbewerber angegriffen hatte.
Storch Heinar

Zwischen 9.00 Uhr und 16.00 Uhr plant die Landtagsfraktion der NPD an drei verschiedenen Orten in Rostock ihre Propagandamaterialien unter die Menschen zu bringen. Von 9.00 bis 11.00 Uhr in Groß Klein, von 12.00 bis 13.00 Uhr am Reutershagener Markt und schließlich von 14.00 bis 16.00 Uhr in der Bertolt-Brecht-Straße (Evershagen).

Für die drei Infotische ist der Fraktionsmitarbeiter Stefan Suhr verantwortlich. Er wird vertreten von David Böttcher, Fahrer und Personenschützer von NPD-Fraktionschef Udo Pastörs. In ihrer Anmeldung geben die Rechtsextremisten als Thema ihres Infostandes unverfänglich „Die NPD-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern“ an. Sie erwarten sechs „Kameraden“, die die Aktion begleiten sollen.

So weit, so unspektakulär. Bei einer ähnlichen Aktion in Schwerin vor zwei Wochen war der Zuspruch an den NPD-Ständen ausgesprochen gering. Kaum Interessenten fanden sich bei Udo Pastörs und seiner Mannschaft ein, um das Gespräch zu suchen oder Materialen mitzunehmen. Die Kampagne blieb soweit hinter den Erwartungen der Parteistrategen zurück, dass die ansonsten sehr mitteilungsfreudige Partei sogar darauf verzichtete, diese propagandistisch breit auszuschlachten.

Am kommenden Montag wird aber der von den Rechtsextremisten gewählte Veranstaltungsort für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Denn der erste Termin findet in Nähe des „Sonnenblumenhauses“ in Rostock-Lichtenhagen statt. Genau dort, wo vor 20 Jahren ein tagelanger Pogrom gegen die untergebrachten Asylbewerber tobte.

Bereits eine Wahlkampfveranstaltung der NPD im letzten Sommer am gleichen Ort hatte für Empörung weit über die Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns hinaus gesorgt. Damals versuchte die Partei in gewohnter Geschichtsklitterung, die einstigen Opfer zu Tätern zu machen. Die NPD inszeniert sich ungeniert direkt vor dem Ort, wo viele Menschen 1992 nur knapp mit dem Leben davon kamen, als ein brauner Mob vor der Zentralen Anlaufstelle des Landes für Asylbewerber wütete.

„Die Menschen waren damals nicht gewohnt, von Ausländern insbesondere von kriminellen Ausländern überschwemmt zu werden“, hetzte der NPD-Landtagsabgeordnete Michael Andrejewski, der sich 1992 für ein tausendfach verteiltes Flugblatt „Widerstand gegen die Ausländerflut“ einer Aktion „Rostock bleibt deutsch“ verantwortlich zeigte, das die Stimmung vor dem „Sonnenblumenhaus“ in der Mecklenburger Allee 18 angeheizt hatte.

Verschiedene Initiativen und Parteien haben unterdessen Protestveranstaltungen angekündigt. Die Linken planen, in der Nähe der NPD-Stände eigene Infotische aufzubauen. Auch die Jusos, die Jugendorganisation der SPD, werden mit eigenen Akzenten an den Protesten teilnehmen. In Reutershagen wird das Bündnis „Bunt statt Braun“ eine zentrale Veranstaltung auf die Beine stellen.
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31 Kommentare

  • Kommentar-Link Björn Samstag, 23. Juni 2012 gepostet von Björn

    "Bereits eine Wahlkampfveranstaltung der NPD im letzten Sommer am gleichen Ort hatte für Empörung weit über die Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns hinaus gesorgt."

    Wo genau ist der "Skandal" jetzt versteckt? Wieso sollte die von vielen Zehntausenden Bürgern ins Parlament gewählte NPD keine Infotische in Lichtenhagen abhalten dürfen? Vielleicht, weil ihr euch ertappt fühlt, dass die verfehlte Asylpolitik eurer Regierungen zu den damaligen Ausschreitungen geführt hat?

  • Kommentar-Link Amtsträger Sonntag, 24. Juni 2012 gepostet von Amtsträger

    Lieber Björn,

    Sie sind also der Meinung, dass eine fehlerbehaftete Politik es rechtfertigt bewohnte Hoch- und Mehrfamilienhäuser mittels Brandsätzen anzuzünden?

    Ihr Rechtsbewußtsein ist wohl einmal mehr ziemlich verkrüppelt.

    Die Meinung eines Fanatikers. Mehr nicht...

  • Kommentar-Link Bertl Sonntag, 24. Juni 2012 gepostet von Bertl

    @ "Amtsanmaßer":

    "Sie sind also der Meinung, dass eine fehlerbehaftete Politik es rechtfertigt bewohnte Hoch- und Mehrfamilienhäuser mittels Brandsätzen anzuzünden?"

    Lernen Sie lesen!!
    Björn hat nicht geschrieben,dass eine fehlerhafte Politik solche Anschläge rechtfertigt,sondern er hat geschrieben,dass eine fehlerhafte Asylpolitik zu den Ausschreitungen geführt hat!!!

    Ich wusste garnicht,dass Analphabeten bei der Polizei aufgenommen werden ;-)

  • Kommentar-Link Elvira Sonntag, 24. Juni 2012 gepostet von Elvira

    Was hat die NPD mit den Angriffen auf die Asylbewerber zu tun ?

  • Kommentar-Link John Sonntag, 24. Juni 2012 gepostet von John

    björn, ich glaube du lebst in einem paralleluniversum - anders kann ich mir das langsam nicht mehr erklären.

  • Kommentar-Link made in germany Sonntag, 24. Juni 2012 gepostet von made in germany

    @Amtsträger

    Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht.
    Ich tippe mal drauf, dass ein nobler Gutmensch wie du, fernab von Asylantenheimen und sozialen Brennpunkten mit bürgerlichen Deutschen zusammen wohnt und von dort aus seine rosaroten Heile Welt Parolen hinausposaunt.

    Ist es so?

  • Kommentar-Link Walter Sonntag, 24. Juni 2012 gepostet von Walter

    Anderes Szenario:
    Würde es ebenso pikant sein, wenn wir im Jahr 2092 leben würden, also 100 Jahre nach diesem misslichen Vorfall?
    Ach ja, mit der Vergangenheitsbewältigung habt ihr es ja hier nicht so, nicht wahr?

    @ Amsträger:
    Ich kann in den Zeilen von Björn weder ein formelles noch ein materielles Goutieren mit dem Angriff auf das Asylheim von vor 20 Jahren erkennen. Woher also Ihre abstruse Frage?
    Außerdem: woher Ihr Recht auf Bewertung Ihrer eigenen Beantwortung der Frage, die Björn weder implizit noch explizit stellte?
    Wie immer: Sie setzen sich mit einem Bild von der NPD auseinander, das Sie sich machen wollen, und widerlegen es, weil das in Ihrer monokausalen Welt ohne Wirklichkeitsanspruch recht einfach zu sein scheint.

  • Kommentar-Link John Montag, 25. Juni 2012 gepostet von John

    @Elvira

    "Was hat die NPD mit den Angriffen auf die Asylbewerber zu tun?"

    überhaupt nichts. die NPD ist eine partei der friedensaktivisten und -aktivistinnen, die sich für ein gewaltfreies miteinander aller menschen einsetzt. menschenwürde, gleichberechtigung und toleranz sind schlüsselbegriffe der partei - natürlich auch der unbedingte wille zu demokratie. all dies beweist die NPD seit jahren in ihrer wertvollen parlamentsarbeit! auch die zusammenarbeit mit freien kameradschaften ist ausdruck der friedlichen und gewaltfreien auseinandersetzung. mit ausländerfeindlichkeit hat die NPD nicht im ansatz irgendetwas zu tun. herr andrejewski von der NPD teilte während des kleinen, in der systempresse aufgebauschten vorfalls, flugblätter auf, die lediglich auf die problematik der überfremdung aufmerksam machten.
    gewalt ist also kein thema! im gegenteil, große mengen verurteilter gewalttäter erhalten durch die arbeit in der partei die möglichkeit, sich mit ihren taten auseinander zu setzen und wieder wertvolle mitglieder unserer gesellschaft zu werden.

    ps: die erde ist übrigens eine scheibe!

  • Kommentar-Link Amtsträger Montag, 25. Juni 2012 gepostet von Amtsträger

    Lieber "made in Germany",

    eine stumpfe Parole und dann eine Charakterisierung, die weiter von der Wahrheit nicht entfernt sein könnte :D

    Sind Sie wirklich so unfähig anderen Menschen einschätzne zu können?

    Mit was für Menschen und sozialen Schichten glauben Sie hat ein Polizeibeamter täglich zu tun?

    Ich halte mich ~40h die Woche in Angsträumen auf. Und Sie?

  • Kommentar-Link Roichi Montag, 25. Juni 2012 gepostet von Roichi

    @ Björn

    Na mal wieder am aufwärmen der Nationalen Mythen.
    Die Ausschreitungen hast du doch letztes Mal schon verharmlost und insbesondere die Hintergründe dazu.
    Ich verweise mal auf:
    http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=6390:ausschreitungen-von-rostock-lichtenhagen-%E2%80%93-npd-spricht-von-%E2%80%9El%C3%BCgen%E2%80%9C&Itemid=428

    @ Elvira

    Einer der NPD Abgeordneten war damals für ein Flugblatt verantwortlich, das womöglich zu diesen Ausschreitungen beigetragen hat.

  • Kommentar-Link Björn Montag, 25. Juni 2012 gepostet von Björn

    @Roichi

    "Die Ausschreitungen hast du doch letztes Mal schon verharmlost und insbesondere die Hintergründe dazu."

    Nein, ich habe eure "An allem ist die NPD schuld"-These widerlegt. Verharmlost habe ich nichts. Du wirst nichts dies bezügliches finden. Denn nur weil man der Ansicht ist, das die Gründe für die Ausschreitungen andere sind als ihr es wahr haben wollt, ist das noch lange keine Verharmlosung. Die Ausschreitungen waren nicht legitim. Das ist unstrittig. Nur die Gründe, die ihr vorgebt und eure politische Instrumentalisierung der Ausschreitungen, kritisere ich.

    "Einer der NPD Abgeordneten war damals für ein Flugblatt verantwortlich, das womöglich zu diesen Ausschreitungen beigetragen hat."

    Du meinst, welches über die Zustände aufgeklärt hat. Es ist doch mal wieder typisch, dass ihr denjenigen die Schuld anheften wollt, die vor dem Ganzen gewarnt haben. Hätten eure Regierungsverantwortlichen die Sorgen und Nöte der Lichtenhagener schon früher Ernst genommen und auf solche Warnungen gehört, wäre es gar nicht erst dazu gekommen. Das Blog des Ober-Anti-Rechts-Kämpfers und Tagesschau-Schreiberlings Patrick Gensing ist übrigens der Meinung, dass die damaligen politischen Entscheidnungsträger bewußt eine Eskalation in Lichtenhagen wollten um ihre politischen Ziele gegen die SPD durchbringen zu können. Schau mal auf Publikative.org nach.

  • Kommentar-Link Chewie Montag, 25. Juni 2012 gepostet von Chewie

    @ Roichi:

    "Einer der NPD Abgeordneten war damals für ein Flugblatt verantwortlich, das womöglich zu diesen Ausschreitungen beigetragen hat."

    Dies gehörte sicherlich zu den vielen auslösenden Faktoren. Schlimmer allerdings und weitaus fundamentaler war die damlige, großflächig und andauernd angelegte Hetzkampgne insbesondere eines der einflussreichsten Medien, namentlich der BILD, die im weiten Vorfeld dieser Ausschreitungen Ressentiments gegen Ausländer und insbesondere gegen Asylanten/Asylbewerber massiv geschürt und somit nicht nur die Grundlage für die Legitimation der folgenden Ausschreitungen zu verantworten hatte, sondern auch die der dem Geschehen zuapplaudierenden, von Rassismus und stellvertetendem Sadismus verblödet hingerissenen Menschenmengen im Hintergrund der Szenerie, die noch dazu den Einsatz von lebensrettenden Maßnahmen durch Polizei und Feuerwehr verhinderte. Letzteres ist allerdings auch dem damaligen (nicht nur Landes-, sondern ebenso Bundes-) Innenministerium anzulasten, da es den Polizeieinsatz so schnell nicht hätte aufgeben dürfen.
    Es wäre aber auch falsch, der BILD die ganze Verantwortung anzulasten (was deren Schuld nicht geringer macht). Es ist vielmehr so, dsss ein Medium sich verkaufen muss, und wie alles andere verkauft sich etwas sehr viel besser, wenn man alle einschränkenden Attribute wie bspw. in diesem Fall Ethik über Bord wirft, bestehende Misstände ausbeutet und ausnutzt. Hier waren es der latente Rassismus und die noch labilen Ost-West-Beziehungen mit all ihren unfairen, ökonomischen Mitteln, ein anderes Mal waren es (und sind es noch immer) Sexismus und Ausbeutung privater, größtenteils eigentlich völiig irrelevanter Angelegenheiten, um Emotionen und Betroffenheit wallen zu lassen. Und noch heute ist das Ergebnis Dummheit in Reinkultur.

    Wenn man nun Zynismus interpretiert als von ethischen Betrachtungen losgelöste Ironie, dann bin ich wohl manchmal zynisch, da ich ab und zu doch mal herzlich lachen muss angesichts der Selbstverortung Rechter, die auf der einen Seite auch wirklich JEDEN Nicht-Rechten zum indoktrinierten Opfer der "Systemmedien" stigmatisieren, auf der anderen Seite aber die eigentlichen Opfer ihrer "Feindpresse" sind, da ihre Ressentiments, der darauf beruhende Rassismus und letztlich die dies ummauernde Ideologie ursprünglich in nicht unerheblichem Maße auf billigen und dämlichen Headlines ihrer "Feindpresse" beruhen.

  • Kommentar-Link made in germany Montag, 25. Juni 2012 gepostet von made in germany

    @ Roichi
    An den Ausschreitungen damals hat einzig und allein die damalige Bundesregierung Anteil, welche unter unmenschlichen Bedingungen, Asylbewerber jeglichen Coleur( Zigeuner etz.), neben jungfräuliche ExDDR Bewohner ( welche Recht und Ordnung gewöhnt waren) gepfercht hat!
    Und unter unmenschlichen Bedingungen verstehe ich z.b.,das zuwenig Toiletten für die Asylanten vorhanden waren, sodass vor den Balkon von unbescholtenen Bürgern geschissen wurde.

    Die gleiche Masche hat das System auch in Hoyerswerda etz. durchgezogen,immer schön die fremden Menschenmassen in den damit völlig überforderten Osten Deutschlands geschickt. Schau dir mal alte Dokus zu dem Thema an, eine Schande für Deutschland ist dieses Kapitel. Verwaltungen und Polizei haben vollends resigniert und am Ende hat die Volksseele gekocht.

    Im Anschluss wurde dann auch das Asylgesetz verschärft, was jahrelang von den Grünen und der SPD blockiert wurde. Was für ein Zufall aber auch.

  • Kommentar-Link Karl_Murx Dienstag, 26. Juni 2012 gepostet von Karl_Murx

    @made in germany:
    "An den Ausschreitungen damals hat einzig und allein die damalige Bundesregierung Anteil, welche unter unmenschlichen Bedingungen, Asylbewerber jeglichen Coleur( Zigeuner etz.), neben jungfräuliche ExDDR Bewohner ( welche Recht und Ordnung gewöhnt waren) gepfercht hat!
    Und unter unmenschlichen Bedingungen verstehe ich z.b.,das zuwenig Toiletten für die Asylanten vorhanden waren, sodass vor den Balkon von unbescholtenen Bürgern geschissen wurde.

    Die gleiche Masche hat das System auch in Hoyerswerda etz. durchgezogen,immer schön die fremden Menschenmassen in den damit völlig überforderten Osten Deutschlands geschickt. Schau dir mal alte Dokus zu dem Thema an, eine Schande für Deutschland ist dieses Kapitel. Verwaltungen und Polizei haben vollends resigniert und am Ende hat die Volksseele gekocht."


    Es handelt sich hier also nicht um einen Ausbund eines besonderen deutschen Rassismus, wie die KgR-Fraktion nicht müde wird zu kakeln, sondern um Dinge, wie sie so überall passieren könnten und auch passieren. Das, was zur Zeit in Tschechien läuft, wo Zigeuner aus der Hauptstadt von Mietspekulanten massenhaft in Plattenbausiedlungen von Provinzstädten abgeschoben werden, wo sie dann durch Verhaltensweisen wie oben geschildert den Unmut der Bevölkerung provozieren und wo inzwischen permanent Bereitschaftspolizei im Einsatz ist, um Zigeuner und Bevölkerung an gewalttätigen Auseinandersetzungen zu hindern, ist damals in Siedlungen wie Rostock-Lichtenhagen passiert. Natürlich waren Medien und Politik damals sofort der Meinung, es hier mit dem typischen deutschen Rassismus zu tun zu haben. Aber hier zeigt sich die ganze Infamie der eigenen Bevölkerung gegenüber, der man gerade eben durch eigenes Versagen und eigene Ignoranz ein unzumutbares Problem aufgehalst hatte und bei der man nicht bereit war, die eigene Verantwortung zuzugeben. Lieber ließ die Politik zu, daß ganze Bevölkerungsgruppen wie die ostdeutsche vor dem In- und Ausland als rassistisch und ausländerfeindlich verunglimpft wurde, als sich zur eigenen Schuld zu bekennen. Haargenau so läuft auch die Strategie in bezug auf die fehlgesteuerte Einwanderungs-, Asyl- und Ausländerpolitik, deren Folgen die deutsche Bevölkerung in Form von Kriminalität, Unsicherheit, sprachlicher und kultureller Überfremdung sowie dem Niedergang des einheimischen Bildungssystems zu spüren bekommt.

    Anhand einer einfachen Schätzung, die auf den Polizeilichen Kriminalstatistiken der letzten Jahren beruht, läßt sich die Häufigkeit ermessen, wie oft hier Migranten Opfer deutscher und wie oft Deutsche Opfer von Migrantengewalt werden. Je nach verwendeter Opferzahl an seit 1990 bis heute getöteten Migranten, die nach Organisation und Statistik zwischen 57 (behördliche Zahl) und 182 (Antonio-Amadeu-Stiftung unter der Leitung des früheren IM des MfS Anetta Kahane (Deckname "Victoria") kommt dabei ein Verhältnis von 1:40 bzw. 1:130 heraus.

    http://eulenfurz.wordpress.com/2011/11/27/5800-morde/

    Mit anderen Worten: Es ist der Regelfall und weitaus häufiger, daß hier einheimische Deutsche Opfer von Migrantengewalt werden und nicht umgedreht.


    "Im Anschluss wurde dann auch das Asylgesetz verschärft, was jahrelang von den Grünen und der SPD blockiert wurde. Was für ein Zufall aber auch."

    Immer dann, wenn sich der Staat zu wirksamen Maßnahmen gegen Asylmißbrauch und die unkontrollierte Einwanderung entschloß und sich nicht von der hiesigen linksgrünen Gutmenschfraktion durch moralische Erpressung (NS-Zeit) daran hindern ließ, kam es zu einem entspannteren Verhältnis in dieser Beziehung.

  • Kommentar-Link Roichi Mittwoch, 27. Juni 2012 gepostet von Roichi

    @ Karl

    Um mal dein endloses Geschwurbel zusammenzufassen:
    Woanders gibt es auch Ausschreitungen, also ist das ja nicht so schlimm.
    Die Ausländer sind SChuld weil kriminell, besonders die Zigeuner und Moslems.
    Die linksgrüne Gutmenschenpolitik ist Schuld, weil sie nichts gegen die Ausländer macht.

    Was die frühere IM-Tätigkeit von Frau Kahane in diesem Beitrag zu suchen hat, wirst wohl nur du wissen.


    @ made in

    Du meinst also, weil die Politik damals Fehler gemacht hat, genauso wie die Behörden, ist das ganz natürlich und auch gerechtfertigt, dass die "Volksseele" kocht und Menschen lyncht?
    Wir sind doch nicht mehr im Mittelalter.
    Und die Anstifter aus Rechten Kreisen, die die Situation ausnutzten und anheizten lässt du mal eben weg. Björn verharmlost diese ja nur.

  • Kommentar-Link John Mittwoch, 27. Juni 2012 gepostet von John

    asylanten und zigeuner, der nazisprech in reinster form. und gleichzeitig beschwert ihr euch darüber, dass ihr nicht gesiezt werdet?!

    köstlich ist ist auch das: "neben jungfräuliche ExDDR Bewohner ( welche Recht und Ordnung gewöhnt waren)" -> damit wird der DDR, die ich in meiner biographie zumindest als unrechtssytem erleben musste, völlig verklärt. und das ist hier nicht mal unserem SED-freak karl aufgefallen. und danke auch für die sich selbst erklärende quellenangabe, die mit eulenfurz ganz gut den kern trifft.

  • Kommentar-Link bc Mittwoch, 27. Juni 2012 gepostet von bc

    @murx
    "Anhand einer einfachen Schätzung, die auf den Polizeilichen Kriminalstatistiken der letzten Jahren beruht, läßt sich die Häufigkeit ermessen, wie oft hier Migranten Opfer deutscher und wie oft Deutsche Opfer von Migrantengewalt werden."

    verlinken sie uns bitte eine quelle, die ihre zahlen von deutschen opfern durch migranten belegt?
    ihrer rechnung zufolge sollten in den letzten 22 jahren 7280 deutsche durch migranten getoetet worden sein. oder haben sie sich verhaspelt?

    allein, die von ihnen zugrunde gelegte opferzahl 182 beinhaltet nicht nur migranten. nicht dass sich solche nachlaessigkeiten auch in den anderen zahlen finden lassen?

  • Kommentar-Link Karl_Murx Mittwoch, 27. Juni 2012 gepostet von Karl_Murx

    Es ist bezeichnend, allerdings nicht sehr amüsant lesen zu müssen, wie sich die hier postende KgR-Fraktion nur durch Ignorieren der Fakten und immer wilderes Fuchteln mit der Nazikeule durchwurstelt.

  • Kommentar-Link John Mittwoch, 27. Juni 2012 gepostet von John

    würde mich auch dringend interessieren? oder stammt diese statistik auch aus fantasy island?

  • Kommentar-Link John Mittwoch, 27. Juni 2012 gepostet von John

    geil karl, eine antwort auf nichts.
    wo bleibt die statistik mein bester?

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