Fußballclub Roter Stern Leipzig: Spielabbruch und Verletzte nach Ausschreitungen aus dem ´rechten Spektrum´
Verfasst von Hanka Kliese-
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Zwischen dem FSV Brandis und der Polizei, so erklärt der RSL in einer Mitteilung, habe es bereits Gespräche gegeben, die aber nicht zu einer Aufstockung der Einsatzkräfte geführt hätten. So kam es, dass sich laut RSL Jagdszenen im Stadion abspielten, bei denen Fans, Verantwortliche und Spieler aus Leipzig als "Zecken" beschimpft und mit "bereitgestellten Gegenständen" angegriffen wurden, bis die Polizei eintraf. Ein Spielabbruch erfolgte bereits in der zweiten Minute, schon vor Anpfiff waren die Gäste laut RSL-Bericht in Bedrängnis geraten. Ein Brandiser Ordner habe die Angreifergruppe unterstützt und ihnen ein separates Eingangstor geöffnet.
Zu klären ist nun unter anderem, ob es sich um einen gezielten und durchgeplanten Angriff handelte, zu dem "einschlägig bekannte Neonazi-Aktivisten" eigens nach Brandis angereist sind.
Hanka Kliese
Hanka Kliese (SPD), geb. 1980, ist Politikwissenschaftlerin und Abgeordnete des Landtages von Sachsen. Sie promoviert bei Prof. Jesse an der TU Chemnitz über den jüdischen Schriftsteller Erich Mühsam.
Website: www.hanka-kliese.de6 Kommentare
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Sonntag, den 25. Oktober 2009 um 15:19 Uhr
veröffentlicht von Björn
Wo bleibt eigentlich der öffentliche Aufschrei, dass es immer noch einen Verein gibt der sich Roter Stern nennt. Nur zur Errinerung an all diejenigen, die mit Geschichte nicht viel am Hut haben.
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Unter dem Roten Stern wurden 100 Millionen Zivilisten umgebracht.
Man stelle sich mal vor wenn sich ein Verein "Hakenkreuz Klein Kleckersdorf" nennen würde. Dann wäre der Aufschrei groß.
Aber Menschen die unterm Hakenkreuz ermordet wurden scheinen in diesem Staat schützenswerter zu sein als Menschen die unterm Roten Stern ermordet wurde.
Eine zwei Opferklassen-Gesellschaft eben.
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Montag, den 26. Oktober 2009 um 03:27 Uhr
veröffentlicht von Kurt
@Björn
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Seit wann steht ein roter Stern für Solidarität von Stalinismus? Ganz große Dummbatzenpolemik, mein Lieber.
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Montag, den 26. Oktober 2009 um 10:13 Uhr
veröffentlicht von katharsis
bla... wo bleibt denn der aufschrei, dass im osten immer noch nicht ungehindert von nazi-übergriffen fußballspiele stattfinden können.
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Montag, den 26. Oktober 2009 um 15:24 Uhr
veröffentlicht von Roichi
@ Kurt
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Der Björn scheint, seinen Kommentaren nach, dem Titel der Site ziemlich gut zu entsprechen. Und auch wenn ich es gut finde, dass sich jemand wie er hier äußert, so denke ich auch, dass man dem nicht noch mehr an Aufmerksamkeit widmen muss, indem man auf eine als solche zu erkennende Pöbelei eingeht. Der Kommentar vom Björn sagt schon genug aus.
Den erwähnten Aufschrei vermisse ich leider auch noch. Ich kann aber verstehen, dass gerade dort wo er erfolgen müsste, die Angst vor den Folgen zu groß ist.
Und wer will schon ernsthaft dafür seine Gesundheit und sein Leben riskieren?
Nicht, dass es dadurch besser würde.
Und es betrifft mit Sicherheit nicht nur den Osten. Nur hört man vom alltäglichen kleinen Rassismus, auch im Westen, nichts.
So long
Roichi
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Montag, den 26. Oktober 2009 um 18:43 Uhr
veröffentlicht von Björn
@ Kurt
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Sie wissen schon unter welchem Symbol die kommunistischen und stalinistischen Mörder marschiert sind?
Ich fang ja auch nicht an und verteidige hakenkreuztragende Typen damit, dass es ja nur ein asiatisches Glückssymbol sei.
@Roichi
"...indem man auf eine als solche zu erkennende Pöbelei eingeht."
Kritik an dem unkritischen Verwenden eines Symbols, dass für Terror, Mord und Krieg steht ist für sie eine Pöbelei?
Das lässt tief blicken.
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Dienstag, den 27. Oktober 2009 um 01:38 Uhr
veröffentlicht von
Freiheitsverherrlicher
@Björn
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"Ich fang ja auch nicht an und verteidige hakenkreuztragende Typen damit, dass es ja nur ein asiatisches Glückssymbol sei."
Würd ich an Ihrer Stelle auch lieber lassen. Schließlich sind Sie und ihre hakenkreuzbindentragenden Kameraden ja nicht mit Süd- oder Ostasiaten zu verwechseln, denn die lassen sich hier nicht durchfüttern wie "unsre" kleinen Nazi-Hartzler.
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