Dienstag, den 15. September 2009 um 22:00 Uhr

Junge Freiheit: Popp hätte Wissensdefizite über das Blatt mit wenigen Fragen beheben können

Verfasst von Robert Scholz
Nachdem der Bundesvize der Piratenpartei, Andreas Popp, öffentlich Reue zeigte, reagiert nun auch die „Junge Freiheit“. Sie berichtet von regelmäßigem E-Mail-Verkehr und hätte dem Piraten auch Informationen über sich angeboten.
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Die öffentliche Kritik habe Popp zu einigen „falschen Behauptungen“ gebracht, erklärte die „Junge Freiheit“ am Dienstag in einer Stellungnahme zu ihrem Interview mit dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Piratenpartei. Demnach sei es falsch, dass der Interviewer Moritz Schwarz Popp „jedes Wort im Mund rum gedreht“ habe.

Dafür veröffentlichte die Junge Freiheit interessante Details zum Zustandekommen des Interviews. So sollen Popp dem Interviewer Schwarz zwischen dem 28. August und dem 3. September insgesamt 12 Mails geschickt haben, in denen er sich mit dem JF-Redakteur ausgetauscht und auch Informationen zum Blatt angeboten bekommen habe.

Zudem sei ihm das Interview auch zur Autorisierung vorgelegt worden, so dass die JF zu dem Schluss kommt, dass „mögliche Wissensdefizite über die JF“ mit wenigen Fragen behoben hätten werden können.

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