Geschrieben von: Jan Adam Donnerstag, 24. Juli 2008 um 16:47
Zuvor hatte es diverse Konflikte in der rechtsextremen Bewegung - auch um Busses Person - gegeben.Busses Einfluss auf die rechtsextreme Szene war in den vergangenen Jahren immer geringer geworden. Daher wurde in Neonazi-Kreisen auch spekuliert, dass Busse aufgrund seines hohen Alters und seines schlechten gesundheitlichen Zustands "seinen Frieden mit alten Zeiten machen" wolle - und daher in die NPD eingetreten war. Gleichzeitig war Busses Eintritt ein weiteres Indiz für die Entwicklung der NPD hin zu einem Sammelbecken für militante Alt- und Neonazis. Im Februar 2007 war Busse beispielsweise Gast bei einem JN-Treffen in Thüringen.
Zur Kooperation mit der NPD aufgerufen
Busse hatte die Nazi-Szene bereits 2004 in einem Rundschreiben aus dem Gefängnis zur Zusammenarbeit mit der NPD aufgerufen. In diesem Jahr schlossen sich viele militante Neonazis der Partei an. Außerdem ernannte Busse zu jener Zeit Norman Bordin zu seinem Nachfolger in der "Führung des Nationalen Widerstandes". Bordin hatte mittlerweile diverse Posten in der NPD inne, bei der JN gehört er zur Führungsriege - obwohl er bei einem Konzert offenbar den Hitler-Gruß gezeigt hatte.
Busse war Vorsitzender der 1982 verbotenen Volkssozialistischen Bewegung Deutschlands/Partei der Arbeit (VSBD/PdA) und der 1995 verbotenen Freiheitliche Deutschen Arbeiterpartei (FAP). Unter anderem wegen Verstoßes gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz saß Busse eine mehrjährige Haftstrafe ab.
Wikipedia schreibt, bereits im April 2008 sei auf diversen Nazi-Demonstrationen der Tod Busses vermeldet worden.
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