Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider (SPD) war als Schirmherrin des CSD vor Ort und machte sich umgehend ein Bild von den diskriminierenden Schmierereien. „Es ist alarmierend, dass bekennende Nationalisten mittlerweile derart offen ihre rechtsextremen Hassbotschaften verbreiten. Alle demokratischen Kräfte sind aufgerufen, diesen Tendenzen gemeinsam und entschlossen entgegen zu treten. Auch der CSD ist hierfür eine gute Gelegenheit. Denn die Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung darf in unserer Gesellschaft nicht toleriert werden“, so Sylvia Bretschneider am Rande der Veranstaltung.
Die Provokation blieb nicht ohne Folgen. Eine Gruppe engagierter junger Menschen machte die anwesenden Besucher im Laufe des Nachmittags mit einer Aktion auf die vielen Opfer rechtsextremer Gewalt aus der Lesben- Schwulen- und Transgenderszene aufmerksam.
Auch ENDSTATION RECHTS war übrigens mit einem Paradewagen samt DJ-Team, guten Beats und vielen Unterstützern mit dabei. Um 15 Uhr startete die Parade am Neuen Markt. Sie führte die zahlreichen bunt geschmückten Wagen mit lauter Musik durch die Kröpeliner Straße, Lange Straße, Schröderplatz, dann über August-Bebel-, Hermann-, Schwaansche Straße, Universitätsplatz und Kröpeliner Straße zurück auf den Neuen Markt.
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Die Freiheit der Anderen – taz bricht Lanze für Broder, Kelek und Ates
Written on Dienstag, 09. Februar 2010 um 09:55
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