Für Viele überraschend werden die Republikaner im heute erschienenen Verfassungsschutzbericht nicht mehr als rechtsextrem eingestuft. Während die Partei jubelt, sieht die rechte Szene die Nichterwähnung als weiteres Zeichen des Bedeutungsverlusts der Schlierer-Partei.
„Aufgrund der im Jahr 2007 zu verzeichnenden Entwicklung der Partei wird die Partei ‚Die Republikaner' im Verfassungsschutzbericht, auch im Personenpotenzial nicht mehr als rechtsextremistisch geführt." Mehr als diesen einen Satz waren die Republikanern den Verfassungsschützern nicht wert. Die Partei selbst feierte die Nichterwähnung als Sieg und fühlte sich bestätigt in ihrer Auffassung, bei ihr handele es sich um eine „rechtskonservative, sozialpatriotische" Partei. Zukünftig kann sie sich gar mit dem Adjektiv demokratisch schmücken - der Verfassungsschutz macht´s möglich. Viel gegeben haben die Republikaner bislang zwar nicht auf die Verfassungsschutzberichte, die sie zuweilen auch als „moderne Märchenbücher" bezeichneten, aber der aktuelle Bericht ist ihnen Signum des Sieges.
Dass es sich bei diesem Sieg um einen Pyrrhus-Sieg handeln könnte, scheint bei den neuernannten Demokraten im Siegesrausch unterzugehen. Die rechte Szene jedenfalls betrachtet die aktuelle Entwicklung eher als ein weiteres Zeichen des Bedeutungsverlusts der REPs, deren einzige Konstante in den letzten Jahren der Rückgang der Mitgliederzahlen war. Sie sieht die Bedeutung der Republikaner nun gesunken auf eine Stufe mit der Partei Bibeltreuer Christen. In der rechten Szene betrachtete man die Republikaner aber seit jeher als zu angepasst. Ihren gerichtlichen Kampf um die Anerkennung als „nicht rechtsextrem", ist ihnen Zeichen, dass es sich bei den Politikern dieser Partei um „Einfaltspinsel" handelt.
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Die braunen Schatten des Karnevals
Written on Montag, 08. Februar 2010 um 11:03






